Dennis Pauler

Dennis, Deutschland und die Welt

Gelesen: „Der Planet der Affen“ von Pierre Boule

Buchcover "Planet der Affen" von Pierre BouleDas Buch aus dem Jahr 1963 (deutsche Ausgabe 1965) auf dem der Film von 1968 und das ganze Franchise basiert und das teilweise auch etwas mit dem Film zu tun hat… Aber fangen wir am Anfang an.
Der Reporter Ulysse Mérou bricht zusammen mit Professor Antelle (und einem weiteren Wissenschaftler) an Bord des vom Professor gebauten Raumschiffs auf zum Sonnensystem der Beteigeuze. Dort finden sie einen erdähnlichen Planeten und landen mit einem Beiboot. Sie treffen auf Menschen, die sich aber wie wilde Affen gebären und die Kleidung der Neuankömmlinge mitsamt dem Beiboot zerstören. Dann geraten sie auch noch in eine Treibjagd, in der der weitere Wissenschaftler getötet wird und Ulysse und der Professor von Affen gefangen werden. Ulysse landet mit anderen (wilden) Menschen in einem Laborkäfig. Fortan setzt er alles daran, die Affenforscher von seiner Intelligenz zu überzeugen – aber das ist alles andere als einfach…
Der Ur-Planet-der-Affen liest sich flockig weg und stellt interessante Fragen über das, was einen Menschen zum Menschen macht. Allerdings enthält der Weg durch das Buch viele Logiklücken und passende Zufälle, sodass man eine gehörige Portion an „Suspension of Disbelief“ braucht, um schadlos bis zum Ende des Buches zu kommen – das nebenbei ganz anders endet als der Film.
Aus historischen Interesse sehr interessant – gerade wenn man die Filme mag – aber als alleinstehender Roman doch ein wenig sehr merkwürdig.


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